Die Spannung steigt

von 31 Juli 2024Aktuelles Event, Education, Patenkinder, Sponsorship

Knapp 90 Personen sind in einem großen Reisebus (gemietet, eigentlich für Studenten) unterwegs nach Kashusha. Morgens um 08:30 erhielten wir die Nachricht: wir sind beim Place de l‘independance. Nach meiner Rechnung sind es dann noch ca 1-1,5h Fahrt. Die Kinder aus Kashusha (130) mit einem Elternteil sitzen bereits auf bereitgestellten Stühlen um den großen Innenhof des Schulgebäudes. Immer ein Platz wird zwischen den Kids freigehalten, um die Stadtkinder unter zu mischen. 

Alle Vorbereitungen sind erledigt, sogar ein Schattendach wurde aufgehängt. Diese haben wir aber nicht gebraucht, das richtige Wetter wurde mal wieder geschenkt: ein Segen an Wolken und Wind! Später – als alle zu Hause waren, auch der große Bus das rutschige Kashusha verlassen hatte, fing es heftig an zu regnen. 
Der Bus kam verspätet – einige Schritte mehr mussten gelaufen werden, da die Straße für den Bus nicht geeignet sind….

Der Tag war gefüllt von Programm: einige Reden, Gebet und einer Erklärung über Frieden mit einem Vers aus der Bibel, traditionelle Tänze – bei denen wir Ausländer natürlich mitmachen mussten 🤪, Verleihung eines Preises an die Schuljahresbeste (Mugoli), wir alle erhielten ein selbst gemaltes Porträt (!!!). Dann verteilten wir die Schulmaterialien an die Kids: Micheline hatte 6 Stunden lang Papiertaschen mit den Namen beschriftet und die richtigen Materialen verpackt. Für Jede Klassenstufe ist anderes Material erforderlich….

Die Eltern aus Bukavu wurden über unser Gelände geführt.
Jeremie‘s Mutter hielt eine Rede: unter anderem sagte sie: „Ein Problem wurde zum Schlüssel für unsere Familie“ (sie bezog sich auf Jeremie’s Erkrankung, durch ihn fing dieses Projekt damals an) und sie sagte „… wir benötigen solch ein Projekt auch in Bukavu…..“

Nach dem Essen (unsere Köche und Köchinnen bereiteten Reis, Bohnensoße, Beignets und Waffeln für 360 Personen… krass) konnten die Kinder auf den Spielplatz und Basketballplatz. Die Kinder aus Kashusha zeigten die verschiedenen Spielgeräte. Interessent zu sehen, wie es ist wenn ein Jugendlicher noch nie auf einer Schaukel saß. Ihr Kommentar: können wir nicht organisieren, jeden Monat einmal hier her zu kommen?

Ein Mädchen sagte: das war der schönste Tag den ich seit langem hatte. Es war der Tag kurz nachdem der deutsche Botschafter bei uns war, die Textilmanufaktur eröffnete und die Arbeit als sehr bemerkenswert betitelte.

Ein Spielplatz für den Congo

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